Lichtreklamehersteller offen für neue Märkte

C&L   |   Apeldoorn, Niederlande

Mit einem Artikel in der Presse über einen wunderschön folierten Renault Clio, mit dem zwei Abenteurer das Nordkap erreichten, hat C&L Lichtreklame aus Apeldoorn Bekanntheit erlangt. C&L druckte die Aufkleber mit einer Abbildung kämpfender Eisbären auf einem VersaCAMM-VS-Drucker/Schneideplotter von Roland DG.

Mit einem Renault Clio Sport zum Nordkap zu fahren, ist eine Herausforderung an sich, aber das Auto musste auch eine besondere Ausstrahlung bekommen. So kamen die zwei niederländischen Abenteurer zu C&L. Geschäftsführer Ronald Burger: „Wir hatten ein großartiges Bild von Eisbären, das dem Auto die Ausstrahlung verleiht, die bei einem solchen Abenteuer dazugehört. Wir konnten es wirklich schön auf unserem VersaCAMM-Drucker drucken. Da das Bild sehr wenig Farbe hat, ist es nicht einfach, aber es kam super raus. Danach haben wir einen Fachmann eingestellt, der das Auto foliert hat. Das ist echte Spezialistenarbeit. Die Publicity rund um dieses Projekt hat uns schon neue Aufträge eingebracht. Das Auto steht jetzt im Showroom beim Renault-Händler und wird voraussichtlich auch auf der Fachmesse Sign im März in Gorinchem zu sehen sein.“

Gesamtpaket

Das Kerngeschäft von C&L ist Lichtreklame. Letztes Jahr trat jedoch ein Experte aus der Folienwelt, Rik van der Helden, in das Unternehmen ein. Mit seinem Wissen und der Hilfe eines erfahrenen Plakatierers hat C&L seine Dienstleistungen mit dem Bekleben von Fahrzeugen und Wänden erheblich erweitert.

C&L vertraut hierfür auf seinen Drucker von Roland DG. „Wir haben uns für den VersaCAMM entschieden wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses“, verdeutlicht Ronald Burger.

Richtige Farben

Für C&L ist es essenziell, dass die Farben korrekt gedruckt werden. Ronald Burger: „Wir arbeiten für Großkunden, die mit firmeneigenen Farben in PMS-Werten arbeiten, und das geht gut mit VersaCAMM. Wir können die Farben selbst steuern und testen. Unsere Operatorin mischt auf ihrem Monitor und stellt sicher, dass das Resultat stimmt. Bei einem Vollfarbdruck wie auf dem Auto ist das natürlich weniger kritisch.“

Einzigartig

Ronald Burger ist ein echter Lichtreklame-Mann, wie er selbst sagt. „Wir sind es gewöhnt, mit vollflächiger Schneidefolie Farben übereinander zu verarbeiten und im Siebdruckverfahren zu bedrucken. Aber die Nachfrage nach Arbeiten in Vollfarbe nimmt ebenfalls zu, weshalb wir einen Tintenstrahldrucker erworben haben. Wenn man ein Motiv, das auf einem transluzenten (durchscheinenden) Film gedruckt ist, von hinten beleuchtet, sieht man schnell, dass die Farben verschwimmen. Hierfür haben wir eine einzigartige Lösung. Wir drucken zuerst auf dem transluzenten Film. Anschließend drucken wir auf einer anderen Sorte von transparenter Folie, die wir laminieren. Dann kleben wir sie passend aufeinander. Ein gutes Beispiel ist die Farbe Rot. Sie wird sehr fahl, wenn man ein Licht dahinter stellt. Wendet man unsere Methode an, dann erhält man die tiefrote Farbe. Das macht es teurer, aber ich kann es den Kunden gut erklären. Es gibt, soweit ich weiß, keine Materialien, die diesen Effekt in einem Mal erreichen.“

Qualität braucht Zeit

Eine höhere Geschwindigkeit bei derselben Qualität ist noch immer ein Wunsch von Ronald Burger. Er überlegt daher, einen zweiten Drucker daneben zu stellen. Laut ihm ist zu schnelles Arbeiten nicht gut in diesem Fachgebiet. „Man muss diese Woche drucken, was nächste Woche ausgeliefert werden muss. Man muss das Material immer eine Zeit lang atmen lassen, egal welche Tinte man verwendet. Wenn man zu schnell laminiert, schließt man den Druck ein und die Klebkraft des Materials nimmt ab. Qualität braucht nun einmal etwas mehr Zeit und auch das lässt sich meinen Kunden gut vermitteln“, sagt der fröhliche Ronald Burger.

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