Designagentur druckt Mini-Metropole mit 3D-Drucker von Roland DG

Next Issue   |   Hasselt, Belgien

Die belgische Designagentur Next Issue druckte eine komplette Stadt mit dem Roland ARM-10 3D-Drucker. Die Wolkenkratzer und moderne Architektur erinnern an New York. Die Bauwerke haben eine Maximalhöhe von 6 cm und sind sehr realistische Darstellungen von modernen Gebäuden. „Es ist fantastisch, wenn man sieht, wie die kleinsten Details des Entwurfs so genau gedruckt werden. Es ist eine große Befriedigung, wenn man die eigenen Ideen sehen und anfassen kann“, sagt 3D-Designer Maarten Bloemen.

Die Designagentur Next Issue setzte den neuen 3D-Drucker von Roland DG für ein Projekt ein, bei dem Gebäude dreidimensional erstellt werden mussten. „Als 3D-Designer arbeite ich laufend an visuellen Darstellungen in 3D. Oft handelt es sich um Bauprojekte, aber auch um kreative und künstlerische Projekte. 3D-Druck ist dabei eine interessante Technik, mit der sich 3D-Grafiken konkretisieren lassen“, erzählt Maarten Bloemen.

„Obwohl ich selber wenig Erfahrung mit 3D-Drucken hatte, konnte ich sofort mit dem 3D-Drucker von Roland arbeiten. Zum Installieren des Gerätes befolgte ich die Online-Anleitungen, was verblüffend schnell ging. Danach habe ich einige Dateien getestet und konnte schon bald mit der Realisierung der Stadt beginnen. Wenn die eigene 3D-Datei gut erstellt ist, kann wenig schiefgehen. Die monoFab-Software zeigt übrigens an, wo die Fehler im Design sind, sodass man eventuelle Mängel schon vor dem Beginn des Druckvorgangs beheben kann. Ein weiterer Vorteil dieser Software ist die deutliche Navigation. Sehr bequem ist auch die Funktion, welche die erforderliche Harzmenge sowie die Druckzeit anzeigt. So kennt man sofort den Stand der Dinge.“

Laut Next Issue ist neben der Anwenderfreundlichkeit auch die Genauigkeit ein großer Trumpf. Maarten Bloemen: „Die minimale Schichtdicke beträgt 0,05 mm. Dadurch lassen sich sogar sehr kleine Details gut darstellen. Da das Gerät so genau arbeitet, dauert der Druck eines Modells zwar etwas länger, aber das spielt bei Prototypen oder Einzelteilen keine Rolle.“

Erster 3D-Drucker von Roland DG

Obwohl Roland DG schon seit über 25 Jahren im Sektor der 3D-Modellierung aktiv ist, bringt die Firma erst im Jahre 2014 den ersten 3D-Drucker auf den Markt. Gert Cuypers, 3D Business Consultant bei Roland DG, erklärt: „Wir haben im Laufe der Jahre sehr viel Erfahrung in der Entwicklung von Modelliergeräten gewonnen. Unser Fokus lag jahrelang auf Fräsmaschinen, aber im Hintergrund arbeiteten wir schon länger an einem 3D-Drucker, den wir im September auf den Markt brachten. Obwohl sich die Technik unterscheidet, sind die Anwendungen gleichartig. Beide Techniken zielen darauf ab, Prototypen und Modelle auf der Grundlage einer digitalen Datei zu erstellen.“

Roland DG präsentiert den 3D-Drucker jeweils in Kombination mit einem neuen Desktop-Fräsgerät. „Unter dem Namen monoFab bieten wir sowohl die additive als auch die subtraktive Technik an. Gemeinsam mit dem Kunden suchen wir dann die beste Lösung für seine Anwendung. Manche Anwendungen erfordern gar eine Kombination beider Techniken“, so Gert Cuypers.

Über Next Issue

Next Issue ist eine junge Designagentur aus Hasselt, die im Jahr 2010 von Guido Evens gegründet wurde. Später kamen noch Yves Deploige sowie David Rouma dazu. Guido Evens: „Wir haben uns in vier Jahren zu einem Team von neun kreativen Personen entwickelt, von denen jeder sein Spezialgebiet hat. Das manifestiert sich in einer umfangreichen Palette von Aktivitäten, die weit mehr als die Leistungen einer traditionellen Werbeagentur umfassen. Von Werbekampagnen, Verpackungen, technischen Aufträgen, 3D-Darstellungen bis hin zur Produktentwicklung und Showroomeinrichtung. Wir nehmen jede kreative Anforderung des Kunden an.“

www.nextissue.be

(12-2014)